//Im Schlaf zu einer „guten Figur“

Im Schlaf zu einer „guten Figur“

Wir stecken noch im Winter in unseren wollig-warmen Pullovern. Die Weihnachtszeit ist noch spurlos an uns vorbei gezogen, das eine oder andere Kilo ist auf der Hüfte kleben geblieben. Bald aber droht uns der Sommer, also nichts wie ran an die Bikinifigur. Wir empfehlen einfach öfters auszuschlafen. Denn ausgeschlafen machen wir nicht nur auf Grund eines höheren Leistungsvermögens sprichwörtlich eine „gute Figur“, der Schlaf ist neben Sport und Ernährung essentiell wichtig, um schlank zu werden und schlank zu bleiben.

Hatten Sie schon einmal Hunger während sie geschlafen haben?
Wohl kaum – obwohl wir im Schlaf fast ebenso viel Energie brauchen, wie wenn wir wach sind.  Unser Hormonspiegel pendelt das so geschickt ein, damit uns das Hungergefühl in unseren Träumen fern bleibt. Während wir schlummern, schüttet unser Körper das appetitzügelnde Hormon Leptin aus, somit bleiben uns Heisshungerattacken im Schlaf fern. Beim Aufwachen kommt sein Gegenspieler das appetitanregende Hormon Ghrelin zum Zug und unser Verlangen nach Essen steigt.

Auch die Kombination Schlafmangel und Stress wirkt sich direkt auf das Essverhalten aus. Mit dem Ansteigen des Stresslevels steigt auch die Ausschüttung des Stresshormones Kortisol – dieses signalisiert dem Körper u.a. Nährstoffmangel, was unweigerlich zu den wenig geliebten Heißhunger-Attacken führt. Und, je höher der Kortisol-Spiegel im Blut ist, desto schwerer fällt das Ein- und Durchschlafen, was zu weiterem Schlafmangel führt – ein regelrechter Teufelskreis.

Fettleibigkeits-Risikio: Schlafmangel!
Darüber hinaus belegen zahlreiche Studien, dass Menschen mit zu wenig Schlaf ihre Essgewohnheiten verändern. Der Schlafmangel regt Gehirnbereiche an, die für Appetit und Hunger zuständig sind, auch werden Belohnungszentren im Gehirn aktiviert, die nach ungesundem und kalorienreichem Essen verlangen. In Folge wird bei den auftretenden Heißhunger-Attacken nicht nur zu viel sondern vor allem auch zu fettig gegessen.

Übrigens: diese Auswirkung ist besonders gravierend bei Kindern. Unabhängig vom Ausmaß der Bewegung und des Fernsehkonsums erhöht sich bei Schlafmangel das Fettleibigkeits-Risiko bei Kindern um 300%!

Ursache dafür ist der durch Schlafmangel gestörte Zucker- und Fettstoffwechsel. Nur wenn man regelmäßig ausreichend und vor allem effizient schläft, wird hormonell bedingt die nächtliche Fettverbrennung optimiert. Effizient schlafen bedeutet, dass das Verhältnis der tatsächlich geschlafenen Zeit zu der Zeit, die man zum Schlafen im Bett verbringt, über 95 % liegt. Ein sehr guter Schläfer hat eine Schlafeffizienz von mindestens 98 %.

Was braucht aber Ihr Körper für einen effektiven Schlaf?

  • Legen Sie tagsüber immer wieder kurze Entspannungspausen ein, um das Stressniveau so gering wie möglich zu halten.

  • Bewegen Sie sich täglich an frischer Luft – idealerweise bei Tageslicht.
  • Trinken Sie ausreichend frisches, natürliches Wasser.
  • Achten Sie auf ein leichtes und nicht zu spätes Abendessen.
  • Schaffen Sie in Ihrem Schlafraum die ideale Umgebung fürs Schlafen und bieten Sie Ihrem Körper die beste Unterlage für Entspannung und Erholung. Mit SAMINA liegen Sie auch hier richtig!

Bildquelle: Fotolia

2016-12-22T13:14:57+00:00

About the Author:

Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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