//Ein kybun Schuh-Experiment

Ein kybun Schuh-Experiment

Ich trage jetzt seit dreizehn Monaten ausschließlich kybun Schuhe. Das sind etwas weniger als 400 Tage. An einem Tag in dieser Woche habe ich mich dazu entschieden, ein Experiment zu starten. Was würde passieren, wenn ich etwas anderes trage? Würde ich überhaupt einen Unterschied bemerken, habe ich mich gefragt? Habe ich genug dafür getan, dass ich es ab und zu wagen kann, normale Schuhe zu tragen?

Da ich einige Kleinigkeiten von den Geschäften vor Ort brauchte, habe ich beschlossen, meine alten Turnschuhe auszugraben. Ich werde die Marke nicht nennen, da ich nicht behaupten möchte, diese Marke würde keine guten Turnschuhe herstellen, denn die Marke IST gut – nur nicht mehr gut für mich. Sobald ich aufstand, fühlte ich mich, als ob ich mich beim Stehen nach vorne neigen würde.

Als ich die Treppe hinunterstieg, verspürte ich bei jedem Schritt ein Stechen in meiner leidigen rechten Gesäßmuskulatur. Diese rechte Seite war früher eine der Regionen, welche die meisten Schmerzen verursachte.

Meine Ärzte sind sich darin einig, dass der Schmerz in meiner Gesäßmuskulatur durch degenerative Veränderungen in den Facettengelenken meiner Lendenwirbelsäule verursacht wird. In früheren Artikeln habe ich von der Facettengelenksdenervierung mittels Radiofrequenz berichtet, die mir vorgeschlagen wurde. Diese konnte ich jedoch umgehen, indem ich meine Schmerzen praktisch beseitigt habe: Ich glaube, kann es aber nicht endgültig beweisen, dass meine kybun Schuhe einer der beiden Hauptgründe waren, diese Schmerzen loszuwerden. Der andere Grund waren Übungen und die Stärkung meiner Körpermitte. Dank meiner kybun Schuhe konnte ich mehr trainieren.

Natürlich leide ich immer noch unter degenerativen Veränderungen meiner Wirbelsäule. Ich bekomme immer noch Schmerzen, wenn ich es an einem einzelnen Tag übertreibe, oder umgekehrt, wenn ich zu inaktiv bin. Abgesehen von diesen beiden Situationen bin ich jedoch schmerzfrei. Wenn meine Probleme erneut auftreten, weil ich zu lange saß, dann legen sie sich nach einem Spaziergang sehr schnell wieder. Allerdings nicht am Tag meines Experiments.

Ich litt unter absolut KEINEN Schmerzen, als ich meine alten Turnschuhe anzog. Ich muss aber zugeben, dass ich an diesem Tag ziemlich inaktiv war, sodass ich das anfängliche Stechen auf meine Inaktivität schob. Nicht nur, dass ich Schmerzen beim Hinabsteigen der Treppe hatte, meine Gangart fühlte sich sehr komisch an. Ich konnte mich nicht selbst sehen, da es keinen Spiegel in der Nähe gab, aber es fühlte sich so an, als ob meine Fersen den Boden nicht richtig berührten. Natürlich taten sie das nicht, denn normale Turnschuhe lassen das nicht zu. Das spezielle Design der kybun Schuhe ermöglicht dem Träger eine natürliche Gangart. Sehen Sie, wie sich die Ferse beim Aufsetzen „abflacht“? Ich konnte den Unterschied tatsächlich fühlen, als ich Schuhe trug, die das nicht gewährleisten. Das war kein gutes Gefühl für mich.

Als ich endlich mein Auto erreicht hatte (in diesem speziellen Fall bin ich lieber gefahren als zu laufen!), dachte ich mir bereits: „Okay, das ist der Beweis. Jetzt möchte ich meine kybun Schuhe wieder anziehen.“ Es war mir wichtig, das Experiment weiterzuführen. Also sprang ich in mein Auto und fuhr zu den Geschäften.

Als ich im Einkaufszentrum herumlief, litt ich fortwährend unter Schmerzen. Es wurde nicht schlimmer, aber ich spürte den Schmerz bei jedem einzelnen Schritt. Ich dachte mir: „Damit hatte ich schon seit Monaten nicht mehr zu kämpfen. Das gefällt mir nicht.“

Als ich nach Hause kam, zog ich als Allererstes meine Turnschuhe aus. Sobald ich wieder barfuß war, ließ der Schmerz sofort nach. Sofort.

Ich blickte wehmütig auf meine alten Turnschuhe. Ich mag die Farbe. Ich mag keine Schmerzen. Mag irgendjemand von uns Schmerzen? Wenn wir Schmerzen lindern oder ausmerzen können, dann machen wir das!

Gestern war es ähnlich – ich war zuvor an diesem Tag relativ inaktiv. Ich schnappte mir meine kybun Schuhe und ging zur örtlichen Milchbar (eine Art „Tante-Emma-Laden“). Kein Stechen, überhaupt keine Schmerzen. Der Unterschied war offensichtlich.

Für mich liegt es auf der Hand. Der natürlichere Gang, den das innovative Design der kybun Schuhe ermöglicht, ist einer der Hauptgründe für die Linderung/Beseitigung meiner Schmerzen. Der andere wesentliche Grund ist natürlich die Stärkung meiner Körpermitte und mein Training, die meine geschädigte Wirbelsäule unterstützen. Aber ich habe all die Fortschritte meiner Übungen nicht in wenigen Tagen zunichtegemacht oder wieder aufgeholt. Die Variable in meinem persönlichen kleinen Experiment waren meine Schuhe.

In „normalen“ Schuhen verspürte ich Schmerzen. In meinen kybun Schuhen verspüre ich keine Schmerzen.

Wäre man skeptisch oder würde man wissenschaftlicher vorgehen wollen, könnte man argumentieren, dass das Experiment mehrere Male wiederholt werden müsste, um überhaupt ein Fazit ziehen zu können. Das werde ich nicht tun. In den fast 400 Tagen, in denen ich kybun Schuhe trage, habe ich einmal mein Lieblingspaar Stiefel während der Arbeit getragen, da ich nach der Arbeit eine Verabredung zum Abendessen hatte. Das war ein GROSSER Fehler. Am Ende des Tages litt ich unter großen Schmerzen und konnte das Abendessen gar nicht genießen! An einem anderen Morgen entschied ich mich dazu, ein Paar Pumps mit niedrigem Absatz passend zu meiner restlichen Kleidung zu tragen. Ich zog sie an, aber während ich noch in meiner Wohnung herumlief und mich fertig machte, hatte ich bereits beschlossen, dass das einfach nicht geht. Also habe ich mir wieder ein Paar meiner kybun Schuhe geschnappt.

Ich bin kein Orthopäde, ich bin nur eine Person mit einer sehr empfindlichen Wirbelsäule, die ihre Erfahrung in der Hoffnung teilt, dass sie aufschlussreich oder ermutigend sein möge. Ich bin mir sicher, dass ich ab und zu das Verlangen verspüren werde, ganz normale Schuhe zu einem besonderen Anlass zu tragen. Dann werde ich diesen Preis auch zahlen.

Der Körper jedes Menschen ist anders. Selbst wenn eine andere Person auf dem Papier exakt dieselbe ärztliche Diagnose hat wie ich, können die Feinheiten der degenerativen Veränderungen leicht voneinander abweichen. Das Muster der Hypertrophie kann ein wenig anders sein oder der Bandscheibenvorfall ist etwas mehr oder weniger ausgeprägt. Selbst zwei Personen mit demselben Leiden werden nicht genau die gleichen Erfahrungen machen. Es ist nur ein schmaler Grat zwischen einem gereizten und einem nicht gereizten Nerv. Auch wenn sich meine Erfahrung von einer anderen Person nicht exakt wiederholen lässt, ist es nach 400 Tagen dennoch ein guter Anhaltspunkt dafür, dass kybun Schuhe hilfreich sind. Ich besitze drei Paar und abgesehen von den drei oben erwähnten Malen trage ich sie ausschließlich.

Ich bin so schmerzfrei wie es mit meiner geschädigten Wirbelsäule nur geht. Darüber bin ich sehr froh.

Webseite von Robyn Dunphy: limberation.com

2018-07-11T14:33:44+00:00

About the Author:

Robyn Dunphy
Robyn Dunphy ist Buchhalterin und IT-Fachkraft. Als bei ihr die Autoimmunkrankheit Arthritis festgestellt wurde, hat sie sich umschulen lassen. Gemäß den Prinzipien der Schmerzbewältigung durch sportliche Aktivität und Neukonditionierung des Körpers suchte Robyn einen Job, bei dem sie sich viel bewegen konnte (und nicht nur die für Buchhalter typischen sitzenden Tätigkeiten ausführte). Heute ist Robyn Trainingsleiterin und unterstützt vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen. Robyn hat einen Bachelor of Business Administration, ist praktizierende Wirtschaftsprüferin und besitzt die Fitness-Zertifizierungen III und IV. Zudem hat Robyn den australischen „Working With Children Check“ absolviert, besitzt Erste-Hilfe-Zertifizierungen und ist ein professionelles Mitglied bei Physical Activity Australia und Move. Für Limberation schreibt Robyn über Schmerzbewältigung durch Bewegung.

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