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Der Einfluss von Stress auf unseren Schlaf

Seit Urzeiten muss der Mensch auf und in Stresssituationen reagieren. Ein als Bedrohung wahrgenommener Reiz versetzt den Körper in Stress – die daraus entstehende Reaktion stellt die dafür notwendige Energie zur Verfügung. Waren es in frühen Zeiten noch Säbelzahntiger, so kann heutzutage durchaus ständige Überlastung ausreichen, um den Körper in eben solche Stresssituationen zu versetzen.

Wenn wir unter chronischem Stress stehen, werden Stresshormone, unter anderem Cortisol, andauernd ausgeschüttet. Sie werden aber nicht abgebaut, sondern sammeln sich an und führen so zu einem ständig hohen Stresshormon-Pegel. Cortisol macht munter und aktiviert, hemmt aber auch das Immunsystem. Dies führt zu erhöhter Infektanfälligkeit und Wachheit, auch abends und nachts, wodurch das Ein- und Durchschlafen wesentlich schwerer fallen.

Abbau der Stresshormone
Bewegung, Bewegung, Bewegung – durch qualitative Bewegung bauen wir Stresshormone ab. Unsere Vorfahren haben am Tag bis zu 20km zu Fuss zurückgelegt. Dies war notwendig und durch ihr Fluchtverhalten, ihre Nahrungsbesorgung oder auch durch ihre anstrengende Arbeit wurde der erhöhte Pegel abgebaut. Der zivilisierte Mensch aber bewegt sich im Durchschnitt gerade noch 800m im Alltag. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Stresshormone durch gezielte körperliche Bewegung abgebaut werden. Ideal dafür sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen, Radfahren, Intervall Walking oder auch zügiges Gehen. Dass diese Tätigkeiten meist in freier Natur und in Gesellschaft ausgeführt werden, sind für unser Wohlbefinden wichtige positive Nebenerscheinungen.

Voraussetzungen für erholsamen Schlaf
Neben den für erholsamen Schlaf notwendigen Grundvoraussetzungen wie ideale, störungsfreie Schlafumgebung, richtige Schlafunterlage und Schlafhygiene sowie Dunkelheit und nicht zu spätes Essen kann mit Stressabbau ein weiter wichtiger Schritt in Richtung erholsamer Schlaf gemacht werden.

Ein gemütlicher Spaziergang am Abend anstatt aufregendem Krimi im Fernsehen, ein beruhigender Kräutertee (kein Schwarz- oder Grüntee!) oder ein Gläschen Rotwein anstatt aufputschende, koffeinhaltige Getränke, gemütlicher Austausch oder Meditation statt aufgebrachte Diskussionen, Autogenes Training, kyBounder Übungen oder Progressive Muskelentspannung statt anstrengendem Krafttraining – all dies unterstützt dabei, Körper, Geist und Seele wieder mehr Ruhe zu schenken.

2016-12-22T13:14:58+00:00

About the Author:

Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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