5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

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5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Die Umstellung von der Winter- zur Sommerzeit machte uns zu schaffen, während gleichzeitig die Frühjahrsmüdigkeit eintrudelte. Und das ist noch nicht genug, die nächste Herausforderung für unseren Körper steht vor der Tür: Leiden Sie derzeit unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Antriebslosigkeit trotz länger werdenden Tagen und wärmeren Temperaturen?

Aber was ist die Ursache für dieses alljährlich auftretende Phänomen?
Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit ändern sich auch die Abläufe im Körper. Dadurch, dass es draußen immer wärmer wird, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Die Folge können Kopfschmerzen, mangelnde Konzentration, Unlust, Schlechte Laune oder auch schwere Beine sein. Trotz dieser starken Müdigkeit schlafen Sie schlecht.

Schuld daran sind die Hormone. Während des Winters sinkt das „Gute-Laune-Hormon“ – Serotonin. Dies wird durch das Tageslicht produziert. Durch die zunehmende Sonneinstrahlung im Frühjahr und im Frühsommer entsteht ein richtiger „Hormon-Boom“. Wir sollten also sehr glücklich sein, doch durch die vermehrte Produktion an Serotonin verringert sich die Bildung von Melatonin im Körper. Das Hormon Melatonin ist für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig. Dieses Durcheinander im Körper kostet uns viel Energie, dies macht uns wiederum müde und antriebslos.

Um dem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus entgegen zuwirken, sollten Sie besonders auf Ihren Schlaf achten. Dazu gibt Ihnen der Schlafforscher und Schlafpsychologe  Prof. Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson folgende 5 Tipps:

  • Gönnen Sie sich in der Übergangsphase des Frühsommers etwas mehr Schlaf als sonst und schalten Sie, wenn möglich, ein 20-minütiges Nickerchen über Mittag ein
  • Überwinden Sie sich zum Wechselduschen am Morgen und schließen Sie immer mit kalt ab.
  • Verbringen Sie viel Zeit an der frischen Luft, treiben Sie Sport nach Lust und Laune und verwöhnen Sie Ihren Körper während 2-3 Wochen mit leichter Kost, viel frischem Obst und Wasser.
  • Überprüfen Sie Ihre Schlafsituation und Ihr Schlafraumklima. Gewährt Ihre Schlafunterlage beste Erholung für Ihren Körper? Besteht Ihr Bettinhalt aus natürlichen Materialien wie z.B. Schafschurwolle, die zu jeder Jahreszeit ein trocken-warmes, angenehmes Bettklima gewährleisten?
  • Probieren Sie einmal vor dem Schlafengehen leichtverdauliche Snacks aus, die den Schlaf fördern, z.B. tryptophanhaltige Lebensmittel wie Huhn oder Fisch kombiniert mit Kohlenhydraten, welche zur Beruhigung des Gehirns beitragen und sich so auch positiv auf den Schlaf auswirken.

Erfahren Sie in 90 Sekunden, welchen Einfluss Schlaf auf Ihr Leben hat und wie Sie ihn positiv beeinflussen können.

Bildquelle: ©istock

2016-12-22T13:14:56+00:00

About the Author:

Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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