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kyBoot und Schmerztherapie

Kürzlich habe ich als Patientin an einem achtwöchigen Schmerztherapie-Kurs teilgenommen.  Dieser wurde vom Barbara Walker Centre for Pain Management veranstaltet, einer Abteilung in einem der größten Krankenhäuser Australiens. Dieser Kurs war eine Kombination aus Psychologie und Physiotherapie und wurde von einem medizinisch geschulten Schmerztherapeuten geleitet. Darin wurde die besondere Bedeutung von Sport und Bewegung für die Schmerztherapie hervorgehoben.

Ich habe mir ursprünglich kyBoot-Schuhe gekauft, da ich Probleme mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule habe.  In meinem letzten Artikel Zurück in der Spur schrieb ich über die negativen Auswirkungen unzureichender Bewegung auf den Körper. Heute möchte ich eine persönliche Erfahrung teilen, die ich mit meinen Armen gemacht habe – die eigentlich nichts mit meinen Füßen zu tun haben dürften. Dadurch möchte ich aber den therapeutische Wert von Bewegung hervorheben. Es sollte festgehalten werden, dass ein anerkannter Zusammenhang zwischen Entzündung und Funktionsverlust besteht. Ohne Intervention können Probleme wie Knochenerosion schwerer ins Gewicht fallen und sprechen weniger auf eine Behandlung an oder sind irreversibel, was bedeutet, dass die Funktion nicht zurückerlangt werden kann. Daher empfiehlt es sich, früh zu handeln. Je früher ein Problem angegangen wird, desto besser die Langzeitprognose.

Und hier kommen wir zu meinen Armen. Ich hatte Schmerzen im Bizeps (unten blau eingekreist). Ich hatte nichts gemacht, womit ich ihn stark belastet oder gezerrt haben könnte. Woher kamen also die Schmerzen? Der Arzt ordnete einen Ultraschall an – von meiner Schulter.  Und was wurde dabei gefunden? Verkalkungen und Flüssigkeit im Schultergelenk. Das war der Ursprung der Schmerzen in meinem Bizeps. Schmerzen in der Schulter hatte ich jedoch keine. Ich hörte und fühlte ein Knacken bei Bewegung meiner Schulter.  Ich habe rheumatoide Arthritis (eventuell auch Psoriasis-Arthritis), weshalb die Entzündung in der Schulter nicht völlig unerklärlich war.

Es ging dann zum Physiotherapeuten, der mir das Schwimmen untersagte. Das machte mich alles andere als glücklich, da Schwimmen ein Teil meines persönlichen Sportprogramms ist. In mein Programm sollte ich stattdessen täglich pro Schulter 20 Schulterrotation in Bauchlage aufnehmen. Sobald mir die Übung mit einem 2-kg-Gewicht und in perfekter Ausführung gelänge, könnte ich auch wieder schwimmen gehen. Ich tat, wie mir aufgetragen wurde. Es dauerte drei Monate, ehe ich wieder schwimmen gehen konnte.

Seitdem habe ich keine Schulterprobleme mehr und auch keine Schmerzen im Bizeps. Die Schulterrotationen in Bauchlage gehören weiterhin zu meinem Programm, nur um ganz sicherzugehen. Es hat sich gezeigt, dass eine frühe Intervention mit geeigneten Übungen die Funktion meiner Schulter wiederhergestellt hat. Ähnliches kann ich zu meinem linken Knie und dem Knorpelgewebe berichten, davon aber ein anderes Mal mehr. Mein Knie ist näher an meinen Füßen und damit näher an meinen kyBoot-Schuhen! Es ist wichtig, sich weiter zu bewegen. Und wir müssen uns vielleicht steigern, wenn wir uns bisher wenig bewegt haben. Wie kann diese Steigerung aussehen? Hier eine SEHR kurze Erklärung.

Nehmen wir einmal an, dass Sie aktuell fünf Minuten gehen können, ehe Sie Schmerzen verspüren.

  1. Diese fünf Minuten sind Ihr erster Testwert.
  2. Machen Sie nach einer Pause einen zweiten Test. Sagen wir, das zweite Testergebnis ist vier Minuten.
  3. Rechnen Sie 5 + 4 = 9. Bestimmen Sie den Durchschnitt Ihrer beiden Versuche: 9/2 = 4,5 Minuten.
  4. Jetzt benötigen Sie einen Ausgangswert, Ihren Startpunkt. Dieser beträgt 80 % Ihres Durchschnittswerts. 4,5 * 0,8 = 3,6 Minuten bzw. 3 Minuten 36 Sekunden.
  5. Steigern Sie sich in Schritten von 10 % ausgehend von Ihrem Ausgangswert. 3,6 * 1,1 = 3,96 Minuten. Sagen wir vier Minuten!

Jeden Tag steigern Sie sich um 10 %. NUR 10 %. Die kurze Mathematikstunde war leider notwendig!

Wenn Sie Schuhe tragen, die Ihnen dabei helfen, die richtige Körperhaltung einzunehmen, die Ihre rückseitige Oberschenkelmuskulatur strecken und stärken (nach all den Jahren in hochhackigen Schuhen), werden Sie wahrscheinlich länger frei von Schmerzen sein und sich in kürzeren Abständen steigern können. Sie werden schneller und besser mit Ihren Schmerzen umgehen können. Beim Erreichen meiner persönlichen Ziele waren kyBoot-Schuhe von unschätzbarem Wert.

Ich muss betonen, dass es bei der Bewältigung von chronischen Schmerzen nicht nur um sportliche Übungen geht. Lassen Sie sich idealerweise von Ihrem Arzt eine Überweisung an ein Team aus Experten in verschiedenen Disziplinen geben, so wie ich es gemacht habe. Mehr Bewegung und Bewegung als Heilmittel (wie in Zurück in der Spur erwähnt) sind wichtige Aspekte der Schmerztherapie. Und ganz nebenbei: Letzte Woche habe ich mich dafür entschieden, bei der Arbeit Schuhe mit sehr niedrigem Absatz zu tragen, die gut zu meinem Outfit passten. Ich zog die modischen Schuhe an, und als ich mich geschminkt, die Katze gefüttert, die Waschmaschine befüllt und meine Tasche gepackt hatte, taten meine Füße weh. Da hatte ich schon genug von den modischen Schuhen und zog wieder meine kyBoot-Schuhe an!

Das vermehrte Laufen hat übrigens auch den Vorteil, dass man viel zu sehen bekommt, wie etwa diesen kleinen Kerl, den ich gestern fotografiert habe. Oder die wunderschönen Blumen, von denen ich bei meinen Spaziergängen Schnappschüsse mache.

Das oberste Ziel der Schmerztherapie ist es, Lebensqualität zurückzugewinnen und aufrechtzuerhalten. Meine Erfahrung ist, dass kyBoot-Schuhe dabei helfen.

Webseite von Robyn Dunphy: limberation.com

2018-03-12T11:53:15+00:00

About the Author:

Robyn Dunphy
Robyn Dunphy ist Buchhalterin und IT-Fachkraft. Als bei ihr die Autoimmunkrankheit Arthritis festgestellt wurde, hat sie sich umschulen lassen. Gemäß den Prinzipien der Schmerzbewältigung durch sportliche Aktivität und Neukonditionierung des Körpers suchte Robyn einen Job, bei dem sie sich viel bewegen konnte (und nicht nur die für Buchhalter typischen sitzenden Tätigkeiten ausführte). Heute ist Robyn Trainingsleiterin und unterstützt vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen. Robyn hat einen Bachelor of Business Administration, ist praktizierende Wirtschaftsprüferin und besitzt die Fitness-Zertifizierungen III und IV. Zudem hat Robyn den australischen „Working With Children Check“ absolviert, besitzt Erste-Hilfe-Zertifizierungen und ist ein professionelles Mitglied bei Physical Activity Australia und Move. Für Limberation schreibt Robyn über Schmerzbewältigung durch Bewegung.

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