//Mythos oder Wahrheit?

Mythos oder Wahrheit?

Widmen wir uns einige Schlafmythen. Sicherlich haben auch Sie schon einmal den einen oder anderen Schlaftipp bekommen, wenn es mit dem Ein- oder Durchschlafen nicht geklappt hat. Aber Achtung: Manche Tipps entpuppen sich als Mythos und helfen nur bedingt bei der Problemlösung.

  • Idealerweise sollte man acht Stunden schlafen.

    Kling zwar auf den ersten Blick ganz einleuchtend. Jedoch ist die Schlafdauer bei jedem Menschen sehr individuell. Diese hängt nämlich von verschiedenen Faktoren ab. Neben den Genen, dem Alter, der Schlafroutine und dem Gesundheitszustand spielt auch die innere Uhr eine wesentliche Rolle. Der Großteil der Erwachsenen (90 %) schläft zwischen 7-8 Stunden pro Nacht. Es gibt dagegen auch Menschen (5 %) die mit weniger als 7 Stunden Schlaf auskommen. Andererseits gibt es auch Erwachsene denen 8 Stunden Schlaf nicht ausreichen und daher mehr als 9 Stunden benötigen. Für die vollständige Regeneration unseres Körpers in der Nacht ist neben der Schlafdauer vor allem die Schlafqualität entscheidend.

  • Auf einer harten Matratze schläft man am besten

    Diese Auffassung zählt ebenfalls zu den Mythen. Sowohl zu harte als auch zu weiche Matratzen sind nicht ideal. Wichtig ist, dass die Matratze punktelastisch ist. Sie sollte den Rücken- und Wirbelsäulenbereich während der Nacht stabilisieren und stützen. Dadurch wird für eine optimale Entlastung gesorgt.

  • Gesunder Schlaf erfordert ein kaltes Schlafzimmer

    In einem zu kalten Schlafzimmer können unsere Muskeln nicht ausreichend entspannen. Dies ist jedoch für einen gesunden Schlaf erforderlich. Zudem beugt unser Körper in einem zu kalten Raum mit Erwärmen vor. Dasselbe gilt für einen zu warmen Raum. Der Körper kühlt zu wenig ab. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 16° bis 18° Celsius. Achten Sie darauf, dass die Bettausstattung aus natürlichen sowie klimaregulierenden Materialien wie Schafschurwolle besteht. Ebenso sollten Sie die passende Schlafbekleidung tragen. Gutes Durchlüften vor dem Zubettgehen sorgt für genügen Frischluft.

  • Bei Schlafstörungen sollte man einen Mittagsschlaf machen

    Bei einem Schlafdefizit mag dies zwar stimmen. Bei Schlafstörungen hilft der Mittagsschlaf jedoch nur beschränkt. Gerade wenn man unter Einschlafstörungen leidet, sollte man den Mittagsschlaf weglassen. Dieser führt dazu, dass sich der Schlafdruck abends nicht einstellt. Bei Schlafstörungen ist es ratsamer sich tagsüber ausreichend an der frischen Luft zu bewegen. Verzichten Sie jedoch auf intensiven Sport vor dem Zubettgehen. Dieser kann wiederum den Einschlafprozess stören.

Als besten Rat kann ich Ihnen einen verantwortungsbewussten Lebensstil und genügend Schlaf mitgeben. Bedenken Sie stets dabei – wie man sich bettet so schläft man.

2017-03-24T10:27:03+00:00

About the Author:

Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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