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Typisch Schlafstörung – So schlafen Sie durch

Rund 20 bis 30 Prozent der Menschen in der westlichen Welt leiden Schlafstörungen. Konzentrationsprobleme, Tagesschläfrigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit, als Folgen von Schlafstörungen, belasten den Alltag, sowohl beruflich als auch privat.

Was sind typische Anzeichen für Schlafstörungen?

Sie können schwer einschlafen
Stundenlang liegen Sie wach mit Bett und fühlen sich nicht wirklich müde? Sie haben Mühe einzuschlafen. Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.  Lauschen Sie sanften Klängen von Musik und versuchen Sie dabei zu entspannen.

Sie wachen nachts mehrmals auf
Können Sie nachts nicht durchschlafen? Dass man während der Nacht des Öfteren für kurze Augenblicke aufwacht, ist ganz normal. Bleiben Sie danach aber länger wach liegen und an ein Einschlafen ist nicht mehr zu denken, kann dies ein Anzeichen für eine mögliche Schlafstörung sein. Versuchen Sie nicht unter Druck einzuschlafen, stehen Sie stattdessen lieber auf und lenken Sie sich mit einer einschläfernden Tätigkeit ab, beispielsweise bügeln.

Der Wecker klingelt, doch Sie überschlafen ihn
Entweder ist Ihr Wecker zu leise oder Sie befinden sich noch im Tiefschlaf. Versuchen Sie Ihre optimale Schlafenszeit und Schlafdauer zu erörtern. Haben Sie einmal Ihren Schlafrhythmus gefunden, sollten Sie diesen auch am Wochenende versuchen aufrecht zu erhalten.

Nächtliches Schwitzen
Dass Sie während der Nacht schwitzen, ist noch kein Grund zur Unruhe. Ihre Körper stoßt schädliche Stoffe über die Haut aus, was die Haut feucht erscheinen lässt. Auch kann es sein, dass Sie in heißen Sommernächten verstärkt nachts transpirieren. Normalerweise sinkt unsere Körpertemperatur während dem Schlaf ab. Falsche Materialien, eine falsche Raumtemperatur oder auch gesundheitliche Gründe, beispielsweise Grippe, können diesen Effekt jedoch noch zusätzlich unterstützen. Kann die Körpertemperatur nicht absinken, so beginnt Ihr Körper zu schwitzen. Achten Sie auf eine ideale Raumtemperatur von 16 – 18°C. Verwenden Sie der Jahreszeit entsprechende Bettdecken und Schlafbekleidung.

Sie sprechen im Schlaf
Vor allem Kinder und Männer neigen zu Somniloquie (Sprechen im Schlaf). Das meist unverständliche Murmeln, selten auch kleine Monologe werden vom Schlafenden meist selbst nicht bemerkt. Störend kann dies insbesondere für den Bettnachbarn sein. Ursachen können hier Stress oder aber auch Fieber sein. Sprechen im Schlaf kann mit Hilfe von Entspannungsübungen eingeschränkt werden.

Sie schlafwandeln
Schlafwandeln tritt etwa bei 1 -2 % der Erwachsenen auf. Oftmals richten sich die Betroffenen nur auf, bleiben an der Bettkante sitzen und legen sich anschließend wieder hin. Andere wiederum stehen auf und machen alltägliche Dinge wie beispielsweise herumlaufen, abwaschen, Türen öffnen und schließen. Meist endet das Schlafwandeln nach ein paar Minuten. Schlafwandeln kann vererbt sein, kann aber auch durch Stress und Schlafmangel ausgelöst werden. Entspannungsübungen und eine entsprechende Schlafhygiene können dagegen helfen.

Sie schnarchen
Das Schnarchen bleibt vom Betroffenen meist unbemerkt und stört in erster Linie den Partner. Oftmals wachen Schnarcher unbewusst auf, wodurch der Schlaf gestört wird. Schnarchen ist in vielen Fällen nicht so harmlos, wie man allgemein meint. Jede Nacht haben alleine im deutschsprachigen Raum (D, A, CH) etwa 15 Millionen Menschen während des Schlafes Atemaussetzer. Davon betroffen sind vor allem Menschen, die eben schnarchen. Durch Schlafen in der Seitenlage, kann man versuchen dem Schnarchen entgegenzuwirken. Wenn dies nicht den erhofften Erfolg bringt, suchen Sie Ihren HNO-Arzt auf.

Sie knirschen mit den Zähnen
Das Zähneknirschen in der Nacht, bleibt gleich wie beim Schnarchen, vom Betroffenen meist unbemerkt. Meist ist es der Bettnachbar oder der Zahnarzt, der einen darauf hinweist. Ausgelöst durch Stress kann das nächtliche Zähneknirschen zu Kieferschmerzen und Spuren von Abnutzung führen. Die Verordnung einer Beißschiene hilft zwar gegen das Knirschen, jedoch kann diese die Ursache (Stress) nicht beheben. Daher sollte man unbedingt versuchen den Stress zu reduzieren.

Sie sind tagsüber erschöpft und müde
Schlafmangel kann dazu führen, dass man sich tagsüber müde und abgeschlagen fühlt. Weitere Ursachen für Tagesmüdigkeit können beispielsweise mangelnde Bewegung, der Hormonhaushalt und die Schilddrüse sein. Fühlen Sie sich über Wochen hinweg müde, sollten Sie den Rat eines Arztes hinzuziehen.

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2016-12-22T13:14:52+00:00

About the Author:

Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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