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Andere Länder, andere Schlafmuster

Wir alle wünschen uns einen erholsamen Schlaf. Die klimatischen Bedingungen, kulturellen Gegensätzen oder Gewohnheiten haben grossen Einfluss auf unser Schlafmuster.

Dabei unterscheiden wir 3 grundsätzliche Muster:

Der Monophasenschlaf
Typisch für den Westen der Welt ist dieses Schlafmuster. Die tägliche Dosis Schlaf wird in einer nächtlichen Schlafphase abgedeckt. Schlafen während dem Tag wird in Kulturen mit Monophasenschlaf negativ bewertet, da dies mit Unproduktivität gleichgesetzt wird.

Der Biphasenschlaf
Beim Biphasenschlaf wird das Schlafpensum in zwei Zeiträume aufgeteilt. Eine Schlafphase ist nachts, die andere Schlafphase findet während der Mittagszeit statt. Den Biphasenschlaf trifft man in Kulturen an, in denen es mittags sehr heiß wird, wie beispielsweise in südländischen bzw. arabischen Ländern. Der Mittagsschlaf wird auch als Siesta bezeichnet und dient dazu sich zu regenerieren und körperliche Überanstrengung während der heißesten Tageszeit zu vermeiden.

Der Polyphasenschlaf
Kennzeichnend für den Polyphasenschlaf sind ein kürzerer Nachtschlaf und mehrere kurze Nickerchen während des Tages. Den Polyphasenschlaf findet man mehrfach in asiatischen Kulturen vor. Im Gegensatz zu den westlichen Kulturen sind dort Nickerchen in der Öffentlichkeit sehr verbreitet und gesellschaftlich anerkannt. Beispielsweise in Japan wird der „Inemuri“ praktiziert. Dieser kurze Energieschlaf wird überall dort praktiziert, wo man sich gerade befindet, z.B. in der U-Bahn oder während eines Meetings.

Erfahren Sie in 90 Sekunden, welchen Einfluss Schlaf auf Ihr Leben hat und wie Sie ihn positiv beeinflussen können.

2016-12-22T13:14:53+00:00

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Seit über 25 Jahren ist er ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Er ist Erinder des Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept und zählt zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.

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